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  • Das Schweigerrelief, um 1607

    Das Schweigerrelief
    Steinmetzarbeit auf Solnhofer Kalkstein­platte, z. T. farbige Bemalung, Georg Schweiger, Amberg, um 1607
    Als Vorlage für die Stadtansicht diente Schweiger der Holzschnitt von Hanns Kannl-Paldung von 1583. Das Relief ist eine Auftragsarbeit für Kurfürst Friedrich IV. Es ist die bedeutendste Gesamtansicht der Stadt und ihrer Umgebung.

    Ansicht der Stadt von Nordosten
    Kupferstich, Matthäus Merian d. Ä., Topographia Bavariae, Frankfurt a. M., 1644
    Der Stich bleibt 150 Jahre lang die Vorlage für zahlreiche Stadtansichten Ambergs

    Gesamtansicht aus der Vogelschau
    Holzschnitt, Sebastian Münster, Cosmographia, Basel von 1541-1628 in 15 Ausgaben aufgelegt. Amberg erscheint das erste Mal in der Ausgabe von 1588.

    Ausgestellt sind Stadtansichten des 16. und 17. Jhs., wie z. B.:

    Stadtansicht von Süden
    Älteste bekannte Gesamtansicht der Stadt Amberg; Holzschnitt, dat. 1583, untere linke Ecke Monogramm KP (für den Künstler Hanns Kannl-Paldung).

    Das Amberger Stadtbild in kurpfälzischer Zeit ist geprägt durch die gotische Hallenkirche St. Martin und das Rathaus. Beide Bauten zeugen vom Reichtum der Bürgerschaft. Das Stadtbild bestimmen auch die kurfürstlichen Repräsentationsbauten wie Schloss, Zeughaus und Regierungskanzlei. Sie geben Amberg den Charakter einer Residenzstadt.

    Ab 1326 bekommt die Stadt eine geschlossene Befestigungsanlage. Mit "97 Türmen und Basteien" macht sie Amberg zur "festesten Fürstenstad" wie der Chronist Michael Schwaiger 1564 berichtet. Als Zugänge zur Stadt besitzt der Mauerring fünf Tore, die jeweils durch Befestigungsbauten geschützt sind.