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  • Handgemalte Marke der Amberger Fayence­manufaktur, 1759 bis ca. 1791/1800
    Großer Blindstempel Amberg, Humanistische Kursive, 1840-1911
    Farbstempel Eduard Klick Amberg, ab 1846
    Umdruckmarke Bryonia Amberg, 2. Hälfte 19. Jh.

    Amberger Stempel und Marken

    Fayencemanufaktur
    Die Amberger Fayencen sind oft gemarkt. Als Marke dient ein ligiertes AB in Blau oder Manganviolett. Die Buchstaben sind per Hand am Boden des Gefäßes auf einen quadratischen Glasurfleck aufgemalt.

    Steingutfabrik
    Die Gegenstände aus der Anfangszeit der Steingutherstellung tragen einen kleinen Blindstempel bestehend aus den zwei Einzelbuchstaben "A. B.". Aus der 1. Hälfte des 19. Jhs. ist darüber hinaus ein kleiner Blindstempel mit dem Schriftzug Amberg bekannt.

    Ab Mitte des 19. Jhs. kommen Blindstempel und farbige Umdruckmarken in verschiedenen Ausführungen vor. Die Amberger Fabrik scheint verschiedene Firmenstempel zeitgleich verwendet zu haben. Außer einem Blindstempel mit Schriftzug Amberg gibt es gedruckte Farbmarken mit der Aufschrift "Eduard Kick, Amberg", oder "Steingutfabrik E. K.". Neben den Blindstempeln findet man oftmals zusätzlich farbige Umdruckmotive mit z. T. sehr aufwendigen Ornamentformen zur Dekorbezeichnung angebracht. Bekannt sind aufgedruckte Marken für die Dekore Bryonia, India und Jardiniere.

    Nicht alle Produkte sind gemarkt. Bei einigen Gegenständen, die nachweislich aus Amberg stammen, fehlt der Stempel. Oftmals sind neben dem Firmenstempel Zahlen blind eingestempelt. Sie geben die Größenbezeichnung des Gegenstandes an, wobei 0 für die größte, 8 für die kleinste Größe einer Form steht.