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  • Werbeanzeige der Malteser-Brauerei, 1927

    Unser Amberger Bier - Brauereien und Gasthöfe

    Die Tradition des Bierbrauens in Klöstern reicht im Amberger Stadtgebiet bis in das 15. Jahrhundert zurück. Die Franziskaner-Mönche brauten hier bereits 1490 den Gerstensaft. 1860 besaß die Stadt Amberg 40 Brauereien (darin auch enthalten die Kommunbrauer, die nur für den Eigenbedarf brauten).

    Um 1900 hatte Amberg noch 18 Brauereien, 1970 nur mehr 10: Malteser, Brauhaus, Winkler, Schießl, Bruckmüller, Falk, Jordan, Wingershof, Kochkeller und Kummert. Durch die Gebietsreform kam ab 1972 die Raigeringer Brauerei Sterk dazu.

    Heute sind von den 10 nur noch vier Privatbrauereien geblieben: Bruckmüller (seit 1803), Sterk (seit 1894), Winkler (seit 1913) und Kummert (seit 1927). Außerdem brauen seit 1985 im kleinen Umfang die Privatbrauerei "Am Sudhang" und seit 1998 der Schlodererbräu.

    Ehemalige Amberger Brauereien:
    Malteserbrauerei: 1693 - 1993
    Schieferl Bräu: 1850 - 1920
    Brauhaus Amberg: 1891 - 1990
    Weizenbrauerei Hans Falk: 1890 - 1984
    Jordan Bräu: 1863 - 1985
    Kochkeller-Bräu: 1888 - 1962
    Brauerei Schießl: 1894 - 1994
    Sturmbräu: 1902 - 1923
    Brauerei Wingershof: 1935 - 1985
    Brauerei Aitermoser: 1900 - 1926

    In der Abteilung ist eine große Sammlung an frühen und seltenen Brauerei- und Wirtshauskrügen ausgestellt. Außerdem gibt es vielerlei Objekte zu sehen rund um das Thema Bier wie Bierfilzl, Bierflaschen mit Bügelverschluss, Etiketten, Weizengläser und Werbeschilder aus den Amberger Brauereien.

    Der Steinzeugkrug - der Keferloher
    Seit etwa 1870 werden die grauen Steinzeugkrüge im Westerwald hergestellt. Unter dem Namen Keferloher (ein Ort am Rande von München) gehen sie in die Wirtshausgeschichte ein.

    Die Krüge sind zu Beginn noch ohne Beschriftung. Sie haben nur einen Füllstrich. Dieser wird später durch das Literzeichen an der Vorderseite des Kruges ersetzt.

    Seit den 1880er Jahren wird in die Krugwand vor dem Brennen der Namenszug der Brauerei mit der Hand eingeritzt. Für eine bessere Wirkung legt man den Schriftzug mit blauer Farbe aus. Nach 1900 wird die Inschrift vorwiegend mit einem Pressstempel eingedrückt. Von 1920 an werden die blauen Buchstaben aufgelegt. Ab etwa 1940 bringt man mit Hilfe des Umdruckverfahrens schöne Signets neben der Beschriftung am Krug an.

    In Amberg zeigen z. B. Krüge der Brauerei Bruckmüller das Vilstor; Brauhaus, Weizen-Falk und Kummert-Bräu das Amberger Stadtwappen; Brauerei Schießl und Winkler das Nabburger Tor; Jordan - Bräu die Bergkirche und die Brauerei Wingershof das Wingershofer Tor.

    Grosse Sammlung an Brauerei- und Wirtshauskrügen
    Zwei umfangreiche Privatsammlungen an Amberger Bierkrügen aus der Zeit 1880-1950 konnten erworben werden. Darunter sind Raritäten vom Sturmbräu, Schieferl-Bräu, Aitermoser, Franziskaner-Bruckmüller u.v.m. Dazu gibt es seltene Wirtshauskrüge vom Kölblkeller, Lindenbrünnerl, Restauration Rupprecht und vom Gasthof Mayerhofer.

    Zum Bier gehört auch ein Wirtshaus. Daher laden wir die Besucher ein, in unserem historischen Bierstüberl im 1. OG des Kolonnenhauses zu verweilen.