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  • Ratsschenkkanne, mit Amberger Stadtwappen, Zinn, Nürnberg, um 1520

    Das Kurfürstliche Amberg

    In der Abteilung Das Kurfürstliche Amberg begleiten einmalige und seltene Ausstellungsstücke den Besucher auf seinem Weg durch die kurfürstliche Zeit Ambergs 

    (1329-1803).

    Im ersten Bereich sind die Stadt Amberg, ihr Aussehen und ihre Geschichte, ausführlich dokumentiert. Amberg ist 1034 erstmals als Ort urkundlich nachweisbar. Ab 1269 bekommt er die Bezeichnung Stadt, die im Hausvertrag von Pavia 1329 an die pfälzische Linie des Hauses Wittelsbach übergeht. Als Regierungsstadt und Tagungsort der oberpfälzer Ständeversammlung wird Amberg in kurpfälzischer Zeit zur Hauptstadt der "Oberen Pfalz".

    Die erste Vitrine ist dem Thema "Stadtwappen" vorbehalten. Ab 1357 führt Amberg den pfälzischen Löwen und die bayerischen Wecken (Rauten) im Wappen. Das quergeteilte Wappenfeld zeigt im oberen Teil den nach rechts steigenden, bekrönten pfälzischen Löwen, im unteren Teil die bayerischen Wecken, die das Haus Wittelsbach nach dem Aussterben der Grafen von Bogen 1242 übernommen hat. Ausgestellt sind Wappen, Siegel und Stempel, darunter ein ganz besonderes Stück, ein Stadtgerichtssiegel aus Messing von 1356, das älteste stadtgeschichtliche Objekt des Museums.